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Low Carb Pasta und Fischtaschen mit Linsen-Restl-Curry

Linsen-Restl-Curry mit Kichererbsen-Pasta

Inspiriert durch einen netten Freund, der von Low Carb (also Ernährung mit ganz wenigen Kohlehydraten) schwärmte, habe ich mich heute wiedermal ein bisschen über die letzten Trends dieses Ernährungsprinzips informiert.

Wie schon vor einigen Jahren ist das Thema Nudeln noch immer die schwierigste Übung für kohlehydratarme Ernährung. Zwar kann man aus Zucchini oder weißen Rettich Spaghettti raspeln, doch das hat einfach wenig mit Pasta zu tun. Dann schon eher Ersatz durch besonderes Mehl und Nudeln selber machen. Kokosmehl oder Mandelmehl, womit sehr oft in der Low Carb-Küche gekocht wird, hatte ich keines bei der Hand. Doch damit wird es eh eher nix, laut einigen Foren. Also geht der Griff zum Kichererbsenmehl. Da sind zwar Kohlehydrate drin, die sind aber unverdaulich und lassen den Insulinspiegel in Ruhe.

Aber was kann man noch so alles Low Carb-mäßig zubereiten… Nudeln – Check. Aber was ist mit der Sauce? Und wie kann man noch bisschen an der Eiweißschraube drehen? Fisch als Füllung für Teigtaschen wollte ich schon länger mal versuchen… und der Chinkohlstunk, der im Salat einfach nicht zu brauchen war, ruht seit ein/zwei Tagen im Kühlschrank und wartet auf seinen Einsatz… OK, im Kopf war es schon fertig angerichtet… jetzt muss es nur mehr gekocht werden 😉

Low Carb Pasta und Fischtaschen mit Linsen-Restl-Curry

Kichererbsenmehlteig
200g Kichererbsenmehl
1 Ei
5-6 EL Wasser
Salz

Schellfisch oder Lachs (TK-Ware ist völlig OK)
Parmesan
1 Dose Linsen
Chinakohl (Rest vom Salat, also die dicken Blätter)
1 Zwiebel
2EL Butter
2EL Kichererbsenmehl
Salz, Pfeffer, Kurkuma, Curry

Zunächst habe ich den Fisch im Ofen bei 80 Grad 2,5 Stunden getrocknet und vorab mit Salz und Pfeffer bestreut. Das ist nicht nur was zum Low Carb-Naschen zwischendurch, sondern damit lässt sich dann auch sehr nett eine Teigtasche mit Käse füllen.

Fisch – gut gesalzen und gepfeffert – einfach 2-3 Stunden im Ofen getrocknet.

Chinakohl und Zwiebeln in kleine Würfeln schneiden und in 2 EL Butter leicht anbraten. Dann 2 EL Kichererbsenmehl dazu. Dann von der Dose Linsen etwas Flüssigkeit abgießen und den Rest dazu geben. Durch das Mehl bekommt es eine schöne Konsistenz. Dann noch mit Salz, Pfeffer, Curry und Kurkuma abschmecken, fertig.

Restl verwerten ist doch was Wunderbares… z.B. beim Chinakohl…

 

Cremige Konsistenz dank Bindung mit Kichererbsenmehl fürs Currygemüse.

Dann geht es an den Teig. Mehl, Ei, etwas Salz und Wasser durchkneten bis der Teig schön fest ist. Sollte er zu klebrig sein, dann noch etwas Mehl dazu. Danach zugedeckt 30min im Kühlschrank rasten lassen. Dann auf etwas Mehl ausrollen und entweder Nudeln runter schneiden/schaben und/oder Teigtaschen mit Fisch und/oder Parmesan füllen.

Teigrolle aus Kichererbsenmehl… da gibt es noch ein paar Ideen, die ab hier umgesetzt werden können.

 

Mit Fisch und Parmesangefüllt ist es geschmacklich super, aber vielleicht doch eher als Gyoza kochen und eben auch braten… wird beim nächsten Mal versucht.

 

Als Spätzleersatz gut geeignet, aber für Spaghetti braucht man doch eine Nudelmaschine… oder sehr viel Übung 😉

Dann ab mit den Taschen und Nudeln ins Wasser. Würde es aber beim nächsten Mal getrennt voneinander kochen. Nudeln sind natürlich schneller fertig, aber auch, wenn die Tascherl schon oben schwimmen, vertragen diese noch ein bisschen Zeit… besonders, wenn der Teig bissl dick ist 😉

 

Linsen-Chinakohl-Curry mit Fisch-Teigtascherl und Nudeln aus Kichererbsenmehl.

Unterm Strich bleibt es ein netter Versuch wiedermal etwas Low Carb in die Küche einziehen zu lassen. Sonja isst eindeutig lieber richtige Nudeln. Ich werde es aber noch ein paar Tage weiterhin mit ohne Kohlehydrate versuchen. Mal schauen, was da noch so kommt… LC-Brot, LC-Reis, LC-Pizza,… mal sehen.

GLG an Jürgen und Veronika – thx

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